Turnfahrt der Frauenriege Töss nach Fribourg im Uechtland

Turnfahrt zum Dreiländereck 2016

Frauenriege

Freitag, 26. August 2016

Frauenriege



Frauenriege - Turnfahrt zum Dreiländereck  26. – 28. August 2016

Reisebericht

 

  1. Tag Marianne Meier

Pünktlich um 8:28 h startet eine muntere Frauenschar Richtung Basel. Im Zug wurden wir von Edith mit feinen Weggli und Minörli verköstigt.

 

Im Train bleu in Basel gönnten wir uns einen Kaffee. Frisch gestärkt spazierten wir gemütlich Richtung Zooli. Bis 13:00 Uhr hatten wir Zeit den zoologischen Garten zu erkunden, zum Picknicken oder im Restaurant etwas zu essen. Um 13:00 Uhr ging es zu unseren Verwandten ins Affenhaus wo wir eine informative Führung hatten.

 

Dann ging es mit Tram Nr.  8 nach Weil am Rhein ins Hotel Dreiländerblick wo wir unsere feudalen zum Teil klimatisierten Zimmer bezogen.

Wer noch Lust hatte konnte noch ausgiebig Shoppen.

Um 18:30 gings zum Chinesen “China Rest. Rheinpark“, wo wir ein feines Nachtessen geniessen konnten.

 

Es ist eine wunderbare Abendstimmung, als wären wir im Süden. Nach einem Verdauungs-Spaziergang über die Dreiländerbrücke gings zurück ins Hotel wo wir uns noch einen Schlumi genehmigten bevor wir todmüde ins Bett kippten.

 

Noch etwas zu der Brücke: sie ist die längste Radfahrer-  und Fussgängerbrücke ihrer Kategorie in der Welt. Sie wurde 2007 eröffnet und gab diesem Hotel den Namen.

 

  1. Tag Ursula Vock

Weil am Rhein

 

Nach einer Nacht in einem sehr schönen Hotel, konnten wir uns an einem reichhaltigen Frühstück erlaben.

Bei strahlendem Sonnen schein ging’s dann zuerst mit dem Tram, dann zu Fuss Richtung Reben. Bald hatten wir die weissen und roten Trauben links und rechts des Weges. Bei Schattenplätzen haben wir Pausen gemacht. In einem Gartenrestaurant machten wir Halt für eine Stärkung. Die Aussicht auf die Ebene war eindrücklich.

 

Dann ging es den Weg zurück leicht abwärts bis zum Ausgangspunkt.

In dem blumengeschmückten Gasthof „Le Vauban“ in Huningue (F) genossen wir ein feines Nachtessen.

So ist ein schöner Tag zu Ende gegangen und wir waren alle zufrieden.

 

  1. Tag Rita Loser

Eine Vorbemerkung: es ist Montag und es  REGNET. Mein Körper und vorallem mein Kopf sind soweit abgekühlt, dass ich rasch den Reisebericht schreiben kann.

Nach einer ruhigen Nacht und einem feinen z’morge machen wir uns auf den Weg zum Tram. Wir warten  und warten aber oha Lätz, Sonntagsfahrplan. Trotzdem sind wir rechtzeitig am Bahnhof um unser Gepäck im wohlvertrauten Schliessfach zu verstauen. Das Oldtimerträmli aus dem Jahr 1920 wartet. Es schüttelt uns danach 1 Stunde durch Basel. Die Resiseleiterin weiss viel Interessantes zu erzählen, z.B. dass es in Basel 350 Brunnen gibt, die alle Trinkwasserqualität haben, dass Basel 35000 Grenzgänger hat und mehr Ausstellungen und Museen als jede andere Schweizer Stadt hat. Kurzum : Basel ist die Kulturhauptstadt der Schweiz.

Zurück am Bahnhof stiegen wir wieder in ein moderneres Tram ein  in Richtung Münster. Aber halt, zuerst wurde noch etwas Kaltes getrunken und ein Brötli gegessen.  Wir nahmen danach den Weg durch eine schmale Gasse unter die Füsse. Auf der Münsterplattform genossen wir die tolle Aussicht und liessen uns fotografieren. Anschliessend stiegen wir die Treppen bis zur Fähre hinunter. Die Fahrt war kurz aber toll. Den Rhein herunter schwammen Hunderte mit ihren bunten Säcken worin sie ihre Kleider mitführten und woran sie sich auch festhalten konnten. Bei den Temperaturen die an diesem Sonntag herrschten ein wahres Vergnügen. Einige von uns wären gerne mitgeschwommen, aber wir gingen alle zusammen tapfer zu Fuss weiter.   Wir spazierten über die mittlere Brücke, auf dem Drei-Königs-Wegli bis hin zur Anlegestelle der Luxusschiffe Richtung Amsterdam. Wir wurden zu Schattenläufern,  jedes bisschen wurde ausgenützt.

Im Parkrestaurant daneben gabs  für die Hungrigen etwas Kleines zu essen aber vorallem viel Kaltes   zu trinken. Ein kleiner „Gumpen“ daneben diente kleinen Kinder zum Spielen und uns zum Abkühlen der Füsse.

Später entschlossen wir uns, mit dem Tram zum Bahnhof zurückzufahren, nur Edith, Alice und Marianne marschierten ganz zäh noch einmal los. Am Bahnhof verzogen wir uns in eine Gartenwirtschaft mit vielen Bäumen. Lilian und Brigitte zogen noch einmal los um Läckerli zu kaufen.

Um 16.47 fuhr unser Zug. Ein alter Wagen mit viel Durchzug fuhr uns direkt nach Winterthur. Drei wunderschöne, superheisse Tage waren zu Ende. Wir sind Edith sehr dankbar, dass sie uns jedes Jahr so tolle Tage beschert und sich so viel Mühe gibt mit der immer tadellosen Organisation.

 

Liebe Edith, hoffentlich dürfen wir weiterhin mit dir als Rudelführerin  reisen.

Herzlichen Dank auch an deinen Mann Peter der mit dir alles zuerst auskundschaftet.